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Covid-19-Pandemie Infos zu den YFU-Programmen

Gerade angesichts der weltweiten Situation rund um die COVID-19-Pandemie hält YFU Schüleraustauschprogramme für wichtiger denn je. Wo lange Zeit Grenzen geschlossen waren, können Austauschaufenthalte helfen, neue Brücken zu bauen und jungen Menschen wieder Perspektiven in der Welt aufzuzeigen. Durch die jahrzehntelange Erfahrung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen internationalen Partnerorganisationen ist YFU auch in Pandemiezeiten eine gute Wahl für das Abenteuer Austausch! 

Auch seitens des Bundestags wurde die Bedeutung des gemeinnützigen Jugendaustauschs in der Corona-Krise erkannt und honoriert: So hat der Bundestag im Juli 2020 beschlossen, gemeinnützige Jugendaustauschorganisationen wie YFU mit Hilfsmitteln aus dem Corona-Rettungsschirm substantiell zu unterstützen. Für YFU ist dies ein wichtiger Stützpfeiler, um auch angesichts aktueller Programmausfälle finanziell stabil zu bleiben und kommenden Teilnehmenden eine verlässliche Organisation und Betreuung bieten zu können.  

Wir laden Jugendliche aller Schulformen daher herzlich ein, sich für einen Austausch mit YFU zu bewerben! Bewerbungen für das Schuljahr 2022/23 nehmen wir ab April/Mai 2021 entgegen.

 

Situation des Austauschjahrgangs 2021/22

 

Für einen Austausch im Schuljahr 2021/22 kann man sich mittlerweile nicht mehr bewerben. In unserer Planung für diesen Austauschjahrgang gehen wir davon aus, die Austauschprogramme ab Sommer 2021 wieder weitestgehend normal durchführen zu können. Selbstverständlich behalten wir aber die weltweiten Entwicklungen jederzeit genauestens im Blick und werden unsere Programme bei Bedarf – wenn nötig auch kurzfristig – an die Umstände anpassen. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmenden stehen dabei jederzeit an erster Stelle. 

Als wichtige Richtlinie hat YFU zudem auf internationaler Ebene Mindeststandards für Austauschprogramme in Pandemiezeiten erstellt. Darin ist zum Beispiel festgehalten, in welchem Maße es coronabedingte Einschränkungen des Schulalltags oder des sonstigen sozialen Lebens geben darf, damit noch eine angemessene Austauscherfahrung gesichert ist. Sollte vor dem Hintergrund dieser Mindeststandards sowie der allgemeinen (gesundheits)politischen Lage wider Erwarten eine Abreise in einzelne Länder zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich sein, wird YFU in individueller Absprache mit den Teilnehmenden nach sinnvollen Alternativen suchen. Geprüft werden kann dann zum Beispiel, ob die Wahl eines anderen Landes oder eine Verschiebung des Abreisetermins in Frage kommen.  


Ebenfalls gut zu wissen: Als Veranstalter von Jugendaustauschprogrammen unterliegt YFU dem Reiserecht. Sollte YFU für einzelne Teilnehmende aufgrund von COVID-19 das Programm vor Abreise komplett absagen müssen, erhalten Teilnehmende den kompletten Programmbeitrag zurückerstattet. (Dies gilt nur, wenn YFU das Programm selbst absagt. Treten Teilnehmende von sich aus zurück oder kann ein Visum nicht erteilt werden, gelten die üblichen Rücktrittsgebühren.) 
 
Der Austauschjahrgang 2020/21 
  
Nachdem die Programme des Jahrgangs 2019/20 im Frühjahr pandemiebedingt abgebrochen werden mussten, ist leider auch der Austauschjahrgang 2020/21 noch von deutlichen Einschränkungen betroffen: Für mehrere Länder musste die Abreise zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt abgesagt werden. Für diese Länder hatten wir noch zu große Bedenken, was die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmenden anging, oder es bestanden zu große Unsicherheiten hinsichtlich der Rückreisemöglichkeiten im Falle wieder ansteigender Infektionszahlen und erneuter „Lockdowns“. Darüber hinaus waren Schulalltag und soziales Leben zum geplanten Abreisetermin vielfach zu stark eingeschränkt, um einen Austauschaufenthalt sinnvoll angehen zu können. Auch wurden für einige Länder keine Visa und Aufenthaltsgenehmigungen ausgestellt und/oder es bestanden noch Reisewarnungen seitens des Auswärtigen Amtes. 
  
Ausschließlich in einigen europäischen Ländern haben wir gemeinsam mit unseren Partnern entschieden, dass ein Schüleraustausch noch 2020 beginnen sollte – wenn auch unter veränderten Bedingungen und mit zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen. Unsere Teilnehmenden mussten sich hier unter anderem darauf einstellen, dass das Angebot an Schulen und in Freizeiteinrichtungen noch deutlich eingeschränkt sein würde. Viele von ihnen erleben nun gemeinsam mit ihren Gastfamilien die pandemiebedingten Einschränkungen vor Ort und empfinden ihre Austauscherfahrung dennoch als Gewinn.

 

Einige Schülerinnen und Schüler konnten Anfang 2021 in einen verkürzten Austausch starten. 

Wie auch immer sich die Pandemie weiter entwickelt: Sicher ist, dass alle Teilnehmenden zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben sind im YFU-Netzwerk, das gerade in diesen schwierigen Zeiten enger denn je zusammengerückt ist. Wir sind froh und dankbar für die überwältigende Unterstützung unserer Mitglieder und Ehrenamtlichen, die uns unsere Vereinsziele dieser Tage umso entschiedener verfolgen lässt, und von der auch unsere künftigen Teilnehmenden profitieren werden.