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Mit Stipendium ins Auslandsjahr

Arbeiterkind- Stipendien

Für Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben

 

Um mehr Schüler*innen aus Nicht-Akademiker-Haushalten zu einem Auslandsjahr zu ermutigen, vergibt YFU zusammen mit der Deutschen YFU Stiftung jedes Jahr mehrere Arbeiterkind-Stipendien an Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben. Die genaue Höhe des Stipendiums wird individuell anhand des finanziellen Förderbedarfs ermittelt.

 

Wer kann sich für das Stipendium bewerben?

 

Die Arbeiterkind-Stipendien können von allen Schüler*innen beantragt werden, deren Eltern nicht studiert haben. Die Stipendiat*innen werden ausschließlich anhand ihres finanziellen Förderbedarfs ausgewählt – nicht aufgrund besonderer Leistungen oder Schulnoten. Die Arbeiterkind-Stipendien können für ein Auslandsjahr oder -halbjahr in allen YFU-Zielländern beantragt werden.

 

Wie kann ich mich für das Stipendium bewerben?


Die Bewerbung um die Arbeiterkind-Stipendien erfolgt innerhalb der regulären Bewerbung für ein YFU-Auslandsjahr bzw. -halbjahr, d.h. es sind keine zusätzlichen Dokumente erforderlich. Du gibst in den Bewerbungsunterlagen auf der Seite „Sonderstipendien" an, dass du dich um ein Arbeiterkind-Stipendium bewerben möchtest. Erst wenn du eine Zusage für einen Programmplatz bekommen hast, beginnt das eigentliche Stipendienverfahren: In einem gesonderten Stipendienantrag muss dann der finanzielle Förderbedarf begründet und nachgewiesen werden.

 

Welche Verantwortung habe ich als Stipendiat*in?


Alle unsere Teilnehmenden sind dazu aufgerufen, sich für Toleranz und eine weltoffene Gesellschaft einzusetzen. Als Stipendiat*in hast du aber noch etwas mehr Verantwortung: Wir erwarten von unseren Stipendiat*innen, dass sie in ihrem Umfeld (Schule, Freundeskreis, Sportverein, Kirche usw.) von ihrem YFU-Schüleraustausch sowie ihrem Stipendium erzählen. Außerdem verpflichtest du dich, nach deinem Austausch einen Erfahrungsbericht über deine Erlebnisse zu schreiben und ihn zusammen mit einigen Fotos an YFU zu schicken. Wir veröffentlichen den Bericht und die Fotos dann ggf. auf unserer Website.